Nachmittagsbetreuung bleibt

OTTWEILER. Die Nachmit­tags­be­treu­ung der Grund­schü­ler in Fürth geht weiter, so lautet die gute Nachricht aus dem Rathaus, wo Bürger­meis­ter Holger Schäfer WIAF-Geschäfts­füh­rer Hans-Josef Scholl und Schul­lei­te­rin Sylvia Beaure­pè­re die Verträge unter­zeich­ne­ten.

Zum Wohle der Kinder und im Interesse der Eltern hatte der Stadtrat der Stadt Ottweiler die Fortfüh­rung des Angebots beschlos­sen: Die St. Wendeler Initia­ti­ve für Arbeit und Familie gGmbH (WIAF) wird künftig die Nachmit­tags­be­treu­ung nach Unter­richts­schluss während der regulären Schultage und auch an den Tagen mit vorzei­ti­gem Unter­richts­schluss (z. B. bei Schul­fe­ri­en­be­ginn) sicher­stel­len. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 40 bis 60 Euro pro Kind und Monat, zuzüglich Kosten für das Mittag­essen.

Im Rahmen der Nachmit­tags­be­treu­ung wird für die angemel­de­ten Kinder ein außer­un­ter­richt­li­ches Bildung- und Betreu­ungs­an­ge­bot im Anschluss an den regulären Unter­richt, ein Mittag­essen, eine Hausauf­ga­ben­be­treu­ung sowie ein ergän­zen­des Spiel- und freizeit­päd­ago­gi­sche Angebot bereit­ge­stellt.

Während der Ferien wird nach den geltenden Richt­li­ni­en für die Freiwil­li­ge Ganztags­schu­le eine Ferien­be­treu­ung angeboten. Schließ­ta­ge werden in der Steue­rungs­grup­pe festge­legt.

Wir sind sehr froh“, fasste Bürger­meis­ter Schäfer seine Freude über den neuen Träger zusammen.

Die Überra­schung nach Weihnach­ten sei sehr groß gewesen, als die Kündigung des bishe­ri­gen Partners überra­schend auf dem Tisch lag. Umso mehr freute sich der Bürger­meis­ter, dass der Stadtrat der Koope­ra­ti­on mit der WIAF schnell und einstim­mig zugestimmt habe. Insgesamt seien bereits 30 Plätze belegt, erklärte Alexander Hoffmann von der WIAF.

23 davon belegen die kurze Betreuung bis 15 Uhr, sieben die längere bis 17 Uhr. Es zeichne sich ab, dass bald eine dritte Gruppe einge­rich­tet werden solle, erklärte er weiter. Die Räumlich­kei­ten dafür stehen zur Verfügung.

Mit 24 Schulen, über 70 Gruppen und über 1800 Schülern sind wir mit einer der größten FwGTS-Träger im Saarland“, stellte WIAF-Geschäfts­füh­rer Hans-Josef Scholl seine Kompetenz heraus. Er stellte größt­mög­li­che Flexi­bi­li­tät in Aussicht. Besonders auch das Angebot in den Ferien, sei von den Eltern sehr begrüßt worden, machte Schul­lei­te­rin Beaure­pè­re aufmerk­sam. Auch Geschwis­ter­kin­der seien dabei willkom­men, betonte Alexander Hoffmann. jam

Quelle: Wochen­spie­gel
Foto: Mohr