Die WIAF in St. Wendel hat sich auf das ESF-Bundesprogramm „Akti(F) – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ beworben und hat gute Chancen, den Zuschlag aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zu erhalten. Dazu erklärt die direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis 298, Nadine Schön:

Ich begrüße es sehr, dass die WIAF – St. Wendeler Initia­ti­ve für Arbeit und Familie sich für das ESF-Bundes­pro­gramm „Akti(F) – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ beworben hat. Aus dem BMAS habe ich die Botschaft bekommen, dass die Chancen gut stehen und das BMAS eine Förderung beabsich­tigt.

Von den 143 beim BMAS einge­reich­ten Inter­es­sens­be­kun­dun­gen, haben es 39 Projekte in die engere Auswahl geschafft, darunter drei Projekte aus dem Saarland. Das Projekt „Unter­stüt­zung für Familien im Landkreis St. Wendel“, soll laut Angaben des Antrags­stel­lers ein Volumen von 790.00 Euro haben, das durch einen Anteil auch vom Landkreis St. Wendel mitfi­nan­ziert wird.

Das Akti(F)-Programm richtet sich insbe­son­de­re an Familien mit Kindern, die Sozial­leis­tun­gen oder Hartz IV beziehen. Besonders wichtig finde ich, dass auch Familien mit kleinen Einkommen profi­tie­ren. Ziele des Programms ist es, Familien- und Kinder­ar­mut zu bekämpfen und bessere Bedin­gun­gen des Aufwach­sens und der Bildungs­chan­cen von Kindern zu schaffen. Gegen­stand der Förderung ist einer­seits die Unter­stüt­zung der Eltern bei der Aufnahme und/oder Auswei­tung einer Beschäf­ti­gung, sowie die Unter­stüt­zung der Familien durch den Auf- und Ausbau von Koope­ra­ti­ons­struk­tu­ren.

Das Programm ist eine tolle Chance für viele Familien mit Kindern im Landkreis St. Wendel, weil sie so eine ganzheit­li­che Unter­stüt­zung erfahren. Sie können in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und die Projekt­mit­ar­bei­ter können durch aufsu­chen­de Arbeit und spezi­el­les Case Manage­ment zur Verbes­se­rung der Situation der Familien beitragen. Dass die Mittel aus dem ESF-Bundes­pro­gramm in den Landkreis St. Wendel fließen sollen, ist ein tolles Signal für Familien mit beson­de­rem Unter­stüt­zungs­be­darf, gerade im ländli­chen Raum. So schaffen wir gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se und tragen zum gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt bei.“

Quelle: wndn.de