Arbeitssuchende

Soziale Teilhabe

Um insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen wurde im November 2014 das Konzept „Chancen eröffnen- soziale Teilhabe sichern“ bekannt gemacht. Ein Teil dieses Konzepts ist das neue Bundesprogramm „Sozial Teilhabe am Arbeitsplatz“. Angesprochen werden hier Menschen, die länger als 4 Jahre im SGB II-Leistungsbezug sind und in dieser Zeit nur kurz beschäftigt waren und zudem über gesundheitliche Einschränkung verfügen oder in einer Bedarfsgemeinschaft mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern leben und denen die Integration in Arbeit bisher nicht gelungen ist. Diese Menschen sollen die Chance auf Arbeit über einen geförderten Arbeitsplatz erhalten. Wer zur Teilnahme an diesem Programm berechtigt ist und die persönlichen Voraussetzungen erfüllt prüft die kommunale Arbeitsförderung des Landkreises St. Wendel.

Berufsgruppen

Die WIAF hält 59 Arbeitsplätze in verschiedenen Tätigkeitsbereichen vor, die zusätzlich, im öffentlichen Interesse liegen und wettbewerbsneutral sind. Der Arbeitsplatz wird über einen Zeitraum von 36 Monaten bei einem Umfang von 30 Stunden wöchentlich gefördert.

Casemanagement- CM/BI

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CM als Koordination von Leistungserbringern unterstützt die Teilnehmenden des Projektes bei der Ordnung und Strukturierung ihrer Lebensbereiche. BI bedeutet dann, auf Basis und mit Unterstützung des CM, die Hilfe bei der Umsetzung der individuellen Zielvereinbarungen. Hier reicht die Spanne der Unterstützung durch den Jobcoach von der eventuell notwendigen Wohnungssuche über Assistenz bei Antragsstellungen bis hin zur Optimierung der Bewerbungsunterlagen und beruflicher Orientierung. Dies geschieht stets in enger Absprache mit der jeweiligen Fallmanagern der Kommunalen Arbeitsförderung und auf Grundlage der, in regelmäßigem Tonus gemeinsam durchgeführten, Förderplanungsgespräche. So haben die Teilnehmenden nach Abschluss ihrer Zeit bei der WIAF einen Plan für ihren möglichen Weg in Arbeit und Fortbildung.